Im Oktober 2008 hat AHEC eine „verantwortungsbewusste Beschaffungsrichtlinie“ für Exporteure erarbeitet (Responsible Purchasing Policy for Exporters). Diese Richtlinie bietet eine zusätzliche Sicherheit, dass amerikanische Laubhölzer, die von AHEC-Mitgliedsfirmen exportiert werden, aus legalen und nachhaltigen Quellen stammen. Die Beschaffungsrichtlinie kann freiwillig von den AHEC-Mitgliedern übernommen werden und ist speziell so abgefasst, dass sie: a) auf die Empfehlungen der von AHEC in Auftrag gegebenen Seneca Creek Risikobewertungs-Studie reagiert und b) auf die Anforderungen, welche die Politik der japanischen Regierung an das Beschaffungswesen stellt, eingeht, denn die japanische Regierung akzeptiert die Codes für Verhaltensweisen bzw. Beschaffungsrichtlinien als geeigneten Nachweis der Übereinstimmung.
Die Beschaffungsrichtlinie verlangt von Exporteuren, welche die Richtlinie akzeptiert haben, dass sie unverzüglich auf jegliche Risiken reagieren, die in der Seneca Creek Studie erwähnt sind, oder in zukünftigen Studien festgestellt werden und, dass sie die legale und nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern. Von den Unterzeichnern der Richtlinie wird ein aktives Engagement bei diversen Programmen zur Ausrottung des illegalen Holzeinschlags und der Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung auf nationaler und staatlicher Ebene verlangt. Weiter wird von den Firmenpartnern gefordert, dass sie schrittweise die Systeme für einen Holz-Herkunftsnachweis verbessern, sodass mehr präzise Informationen zur Herkunft ihrer Laubhölzer an die Kunden gegeben werden können. Die Richtlinie wird durch ein Beschwerdeverfahren unterstützt.
Die Richtlinie ist der erste Schritt in einem Prozess der schrittweisen Entwicklung von Systemen und Maßnahmen, die auch in Zukunft gewährleisten sollen, dass amerikanische Laubhölzer langfristig auf dem Markt als übereinstimmend mit den Standards der Nachhaltigkeit akzeptiert werden.