Nachhaltigkeit

Wie das amerikanische Forstpersonal stehendes Rundholz bewertet und für den Einschlag auswählt
- Amerikanische Laubhölzer stammen aus nachhaltig bewirtschaften Waldgebieten in den Vereinigten Staaten. Zuverlässige und objektive Belege für eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft stammen aus folgenden zwei Quellen:
- die RPA Waldinventur aus dem Jahr 2000, d. h. die nationale Waldinventur, die gemäß amerikanischem Bundesgesetz alle 10 Jahre zu erstellen ist; und
- eine unabhängige, durch Fachleute überprüfte Studie, die von AHEC 2008 in Auftrag gegeben wurde und von Seneca Creek Associates LLC unter dem Titel: "An Assessment of Lawful Harvesting and Sustainability of U.S. Hardwood Exports". (Deutsch: "Bewertung der Legalität und Nachhaltigkeit der Laubholzexporte aus den USA") erstellt wurde.
- Die RPA Waldinventur aus dem Jahr 2000 belegt, dass sich der Laubholzbestand zwischen 1953 und 2007 mehr als verdoppelt hat (Von 5.210 Mio. m³ auf
11.326 Mio. m³). Die amerikanischen Forstbehörden prognostizieren einen weiteren Anstieg auf 15 bis 20 Prozent für den Laubholz-Volumenbestand bis 2030. Prognosen für den Laubholz-Zuwachs und Einschlag in den gesamten USA lassen vermuten, dass der Zuwachs den Einschlag bis 2050 weiterhin übersteigen wird.
- Die Vereinigten Staaten betreiben mit wirksamen und anerkannten Rahmenbedingungen eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Alle Waldbesitzer in den Vereinigten Staaten unterliegen der Gesetzgebung der amerikanischen Bundesregierung, die sicherstellt, dass der Lebensraum bedrohter Arten geschützt wird.
- Strenge Bestimmungen, die Aspekte der Waldbewirtschaftung in Privathand betreffen, liegen in der Verantwortung der einzelnen Bundesstaaten. Die RPA- Waldinventur für das Jahr 2000 weist nach, dass solche Bestimmungen allgemein zugenommen haben.
- Basierend auf einer umfangreichen Analyse der amerikanischen Forstgesetze und Praktiken der Forstwirtschaft kommt die Seneca Creek Studie aus dem Jahre 2008 zu dem Schluss, dass in hohem Maße darauf vertraut werden kann, dass die gesetzlichen Bestimmungen auf dem Gebiet der Laubholzproduktion eingehalten werden und, dass geschätzt wird, dass weniger als ein Prozent der gesamten Laubholzproduktion der USA auf gestohlenes Holz entfallen.
- Die Seneca Creek Studie indicates that hardwood purchased from the U.S. should be considered Low Risk in all five risk categories of the FSC Controlled Wood standard. This means there is Low Risk of any U.S. hardwood being sourced from an illegal source, a GM crop, a forest harvested in violation of traditional and civil rights, a forest where high conservation values are threatened by management activities, or a forest being converted to plantations or non-forest use.
- The 2008 Seneca Creek Study aus dem Jahr 2008 besagt, dass Laubholz, das aus den USA stammt, nach allen fünf Risiko-Kategorien des FSC Standards für "kontrolliertes Holz", als risikoarm (Low Risk) eingestuft werden müsste. Dies bedeutet, dass das Risiko gering ist, dass Laubholz aus den Vereinigten Staaten aus illegalen Quellen stammt, es von genetisch veränderten Bäumen stammt oder in Wäldern geschlagen wurde, in denen Gewohnheits- oder Grundrechte missachtet werden. Auch ist es gering, dass US Laubholz aus Wäldern stammt, die besonders schützenswert und durch Maßnahmen der Bewirtschaftung gefährdet sind oder aus Wäldern stammt, die in Plantagen oder andere Nutzungen umgewandelt werden.
- Amerikanische Laubhölzer stammen aus Wäldern mit großer natürlicher Artenvielfalt, die Lebensraum für ein breites Spektrum von Pflanzenarten bieten und sehr widerstandsfähig auf Feuer und Pflanzenschädlinge reagieren.
- Nach Erkenntnissen der RPA Waldinventur aus dem Jahr 2000, hat sich die Umtriebszeit der Laubwälder in den USA insgesamt verlängert, was zu einer größeren Vielfalt des Ökosystems und zum Ausreifen der Bestände geführt hat.
- Fruchtbare Waldböden und günstige Wuchsbedingungen in den Laubwäldern der USA ermöglichen eine erfolgreiche Verjüngung durch natürliche Regeneration. Selektiver Einschlag, d. h. Einschlag einzelner Bäume oder kleiner Baumgruppen, ist kennzeichnend für amerikanische Laubwälder.
- Amerikanische Laubwälder bieten eine größere Holzartenvielfalt als jede andere Laubwaldregion in den gemäßigten Zonen.
- Über die letzten 50 Jahre hat sich die Ausbeute der eingesetzten Rohholzmenge in den USA um 39 Prozent erhöht. Dabei wurden alle aus einem Kubikmeter erzeugten Holz- und Papierprodukte erfasst.
- Die Anwendung international gebräuchlicher NHLA Sortierregeln, verfasst vor mehr als 100 Jahren, war ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung der Holzabfälle in der amerikanischen Laubholzindustrie.